Willkommen im Reich der Tierrechte!
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Lorie ESSER -Musikerin und Tierrechtlerin
Lorie ESSER -Musikerin und Tierrechtlerin

Der Horror im Schlachthof – Keine Zeit zum Sterben

Für Prof. Klaus Tröger vom Max Rubner-Institut liegt das Problem bei der Schlachtung:

“Wenn man den Tierschutz bei der ganzen Fleischproduktionskette gewichten wollte, angefangen von der Landwirtschaft über den Transport bis hin zur Schlachtung, existieren im letzten Punkt die größten Defizite.” 
Ein Vorzeige-Schlachthof ist das Fleischversorgungszentrum Mannheim:

Die Tiere werden mit Kohlendioxid betäubt und zeigen weder Augenreflexe noch Schmerzempfinden. Trotz Fließband hat der Stecher genug Zeit, das Tier zu entbluten und sterben zu lassen. Aber hier werden nur 180 Schweine pro Stunde geschlachtet. In einem hochindustrialisierten Schlachtbetrieb ist das anders.

Zwei Sekunden pro Schwein

Prof. Tröger findet die Schlachtung größtenteils nicht akzeptabel:

“Wir haben heute Schlachtzahlen von über 1.500 Schweinen pro Stunde auf einer Linie. Der Stecher, der am Band steht, um ein Schwein tiergerecht abzustechen, hat meist weniger als zwei Sekunden Zeit.

Wenn große Gefäße verfehlt werden, was bei dem Schlachttempo durchaus der Fall sein kann, oder gar ein Tier übersehen wird, dann sind diese Tiere sehr schnell am Schlachtband wieder wach.”

Mittlerweile haben die größten unter den Schlachthöfen zwar Kontrollsysteme eingeführt, um diese Tiere vor dem Verbrühen in dem anschließenden Brühsystem zu retten. Doch Prof. Klaus Tröger schätzt, dass rein rechnerisch jährlich trotzdem bis zu 250.000 Schlachtschweine erst beim Überbrühen sterben.

SchweineschlachtungFehlschüsse bei Rindern

Bei Rindern ist die Sache nicht besser:

Diese werden seit Jahrzehnten per Bolzenschuss betäubt. Genau das gelingt aber häufig nicht, ist ein Rinderhirn doch gerade mal apfelsinengroß.

In der EU sind bis zu 75 % der Tiere bei ihrer Schlachtung bei vollem Bewusstsein! – bei denen sich Horrorszenen abspielen.

“Trotz Fehlbetäubung werden solche Tiere dann zum Teil “weiterverarbeitet”, es werden Gliedmaßen abgetrennt, der Bauch aufgeschlitzt und die Gedärme entnommen. Das Tier wird als Lebewesen in diesen Betrieben nicht mehr wahrgenommen.”

 

Ohne öffentlichen Druck keine Änderung

Für Prof. Tröger vom Max Rubner-Institut ist bei den Mitarbeitern eine gewisse Abstumpfung eingetreten,

und seitens der Öffentlichkeit wird kein Druck ausgeübt, weil die breite Öffentlichkeit, der Verbraucher, diese Zustände nicht kennt.

 

Technisch möglich wäre eine Fixierung des Kopfes, die Fehlschüsse nahezu ausschließt. Möglich wäre auch eine automatische Kontrolle vor dem Verbrühen, ob die Tiere tot sind. Aber vorgeschrieben sind solche Maßnahmen nicht.

Daran kann nur mehr Bewusstsein bei den Verbrauchern etwas ändern.

Quelle: youtube

Bitte unterschreiben Sie die Petition, dass solche Horrorszenen in Schlachthöfen nicht mehr absichtlich ignoriert werden können:

Petition: Europaweite Videoüberwachung an Schlachthöfen und Dokumentation 

(Zum Unterschreiben bitte ganz nach unten scrollen)

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