Willkommen im Reich der Tierrechte!

Warum sieht man bei den Masthühnern in der Fleisch-Theke nie die Füße?

In dunklen und strukturlosen Tierfabriken aufgezogen, vegetieren bis zu 24 Hühner auf einem Quadratmeter dahin.

1 m² ist knapp so groß wie eine Duschwanne. Die Zucht, ausgelegt auf schnelles Wachstum in kürzester Zeit, hat ihren Preis:

Die Hühner leiden unter schmerzhaften Beinschäden sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Die Masthühner laufen nicht umher, weil dies aufgrund der Knochen- und Gelenkprobleme sowie der Enge im Stall kaum möglich ist. So sitzen sie fast ununterbrochen auf der Einstreu.

Diese wird, solange die Hühner leben, nicht erneuert. Sie wird von Tag zu Tag dreckiger und feuchter. Als Folge davon bilden sich bei der Mehrzahl der Tiere Entzündungen und Geschwüre an den Fußballen (siehe Foto).

Ein unappetitlicher Anblick, der den Verbrauchern verheimlicht wird. Viele Hühner sterben während der Mast an ihren Erkrankungen.

Die überlebenden Hühner erreichen innerhalb von nur 35 Tagen das Schlachtgewicht von ca. 2 Kilogramm. Kein anderes Nutztier wird so häufig gebraten und verzehrt wie das Huhn! Allein in Deutschland hat sich Konsum von Hühnerfleisch in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt.

Na dann: Guten Appetit!

Das deutsche Recht, die Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung, erlaubt die Intensivhaltung von bis zu 24 Masthühnern auf 1m². Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich für ein Ende der grausamen industriellen Massentierhaltung von Masthühnern ein.

Wenn die Politik versagt, müssen die Verbraucher handeln:

  • Boykottieren Sie die intensive Masthühnerhaltung!
  • Wenn Sie weiterhin Hühnerfleisch essen möchten, kaufen Sie Fleisch von Hühnern, die tiergerecht gehalten wurden – z. B. von Bauern, die sich dem NEULAND-Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung, oder einem Verband des Ökologischen Landbaus angeschlossen haben.

Quelle: tierschutzbund.de

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