Willkommen im Reich der Tierrechte!
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Lorie ESSER -Musikerin und Tierrechtlerin
Lorie ESSER -Musikerin und Tierrechtlerin

Planet der Menschen – Das Aussterben der Wildtiere!

Der Film geht der Frage nach, wie sich das Verhältnis zwischen Mensch und Tierwelt im 21. Jahrhundert gestalten wird. Wird es beim weiteren Anwachsen der Weltbevölkerung noch Platz für wilde Tiere geben? Welche kulturelle Bedeutung wird das Artensterben für die Menschheit haben?

Werden Zoos und Naturreservate zu musealen Einrichtungen in denen der Mensch nur die Erinnerung an eine ehemalige Natur bewahrt? Werden so Wildtiere zu “kulturellen Haustieren”, die für die Weiterexistenz auf dem vom Menschen dominierten Planeten angepasst werden? Welche Chancen haben Tierschutz und Tierrecht in der menschlichen Kultur, die Tiere in erster Linie als natürliche Ressource betrachtet?
Der Film setzt sich aus mehreren kleinen Reportagen zusammen, die über das Verhältnis zwischen Mensch und Tier, sowie über wissenschaftliche Projekte zur Arterhaltung erzählen. Die Drehorte in Europa, Afrika und Asien lassen den Zuschauer erahnen, in welchem Ausmaß die Fauna unseres Planeten von der Spezies Mensch geprägt wird.

PLANET DER MENSCHEN

Was wird aus der Tierwelt im 21. Jahrhundert? 

Fünf große Auslöschungen kennen wir aus der Erdgeschichte. Möglicherweise waren es kosmische Himmelkörper oder radikale Klimaveränderungen, die mehrmals das Leben auf der Erde an den Rand des Aussterbens brachten. Noch streitet die Wissenschaft über die Hintergründe.

Nur der Grund der sechsten großen Auslöschung ist heute bekannt. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts, so warnen Fachleute, wird der Mensch rund 50% aller lebenden Arten des Planeten Erde ausgerottet haben.

Die Erde ist mittlerweile der Planet der Menschen. Bei einer momentanen Bevölkerung von 6,5 Milliarden existiert kaum einen Landstrich, der nicht durch den Einfluss des Menschen verändert wurde. Ursprüngliche Wildnis gibt es kaum noch.

Der Mensch prägt das Gesicht des Planeten – dahinter steckt allerdings keine durchdachte Umgestaltung im Sinne einer sich weiterentwickelnden Zivilisation, sondern die ungebremste Zerstörung aller bekannten Lebensräume.

Die Natur als Selbstbedienungsladen.

Die anderen Lebewesen, mit denen wir die Insel des Lebens teilen, werden grundsätzlich vom alles beherrschenden Homo sapiens nach ihrer Brauchbarkeit betrachtet. Sind wir nichts weiter als evolutionär erfolgreiche Raubtiere oder sind wir Kulturwesen, die über ihr Handeln reflektieren können und selbstbestimmt handeln? Letztendlich wird diese Frage darüber entschieden werden, wie viel Lebensrecht wir anderen Arten auf unserer Welt zugestehen.

Der Film dokumentiert, wie die Tierwelt aus der Perspektive des Menschen als reine Ressource begriffen wird, die benutzt und bewirtschaftet wird.

Im Umgang mit Tieren reflektiert sich der allgemeine Umgang des Menschen mit der Natur.

Es wird gezeigt, wie die scheinbar nicht aufzuhaltende Zerstörung dazu führt, das begonnen wird, Museen für eine nicht mehr existierende Wildnis einzurichten. Ob Nationalparks in Südafrika, die ihren Tierbestand auf touristische Bedürfnisse ausrichten oder Zoos, die durch künstliche Befruchtung Tierarten auch in Zukunft den Besuchern erhalten wollen –

der Mensch ist dabei, die Tierwelt des Planeten an eine Zukunft ohne freie Lebensräume anzupassen.
Letztendlich stehen wir am Anfang eines Prozesses, in dem Wildtiere genauso wie Nutztiere am Fließband produziert werden, um menschliche Bedürfnisse zu befriedigen. –

Was sich nicht anpassen lässt, ist zum Aussterben verurteilt.

Dokumentation von Thomas Hauer und René Kirschey

Quelle: youtube

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Lorie Esser 2009 - 2017

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