Willkommen im Reich der Tierrechte!

Das Schlachten von trächtigen (schwangeren) Kühen

von Benjamin Cordes:
 
In Deutschland werden einer Schätzung der Bundestierärztekammer zufolge jährlich bis zu 180.000 trächtige Kühe in Schlachthöfen geschlachtet. Dabei sterben auch die Kälber im Mutterleib. Nach Recherchen von Panorama 3 gehen Experten davon aus, dass diese Kälber einen qualvollen Tod sterben. Denn nur das Muttertier wird durch einen Bolzenschuss betäubt. Auf das ungeborene Kalb hat der Bolzenschuss keine Wirkung. Es verendet einige Minuten später durch Sauerstoffmangel ohne Betäubung.

Schlachtungen sind legal

Dieses Vorgehen ist ganz legal: Sowohl die deutsche Tierschutzschlachtverordnung als auch die entsprechende EU-Verordnung enthalten keinerlei Vorgaben zum Umgang mit tragenden Nutztieren.

Tierarzt Rupert Ebner hält das Ausmaß des Problems für dramatisch:

“Es ist einfach bestürzend, weil jeder von uns Tierärzten und Fachleuten weiß, dass die Kuh betäubt wird und damit hoffentlich schmerzfrei getötet werden kann, aber dass das nicht auf den Fötus zutrifft. Der wird elendiglich ersticken, verrecken in einem lang dauernden Prozess. Ein untragbarer Zustand.“

Tierschutzbund: Das Problem liegt im System

Der Grund dafür ist laut Kritikern meist ein wirtschaftlicher: Sobald Kühe ihre Milchleistung nicht mehr erfüllen, werden sie ausgemustert, auch wenn sie ein Kalb in sich tragen. Dem widerspricht der Bauernverband.

Schriftlich heißt es auf eine Anfrage des NDR, es gäbe für den Landwirt * “keinen Grund ein tragendes Tier zur Schlachtung zu bringen” – auch keinen wirtschaftlichen”Nur bei unheilbaren Krankheiten und Tierseuchen sei eine Schlachtung ethisch und wirtschaftlich begründbar.
Petra Wondrak, Referentin für Nutztiere beim Deutschen Tierschutzbund: “Das Problem liegt im System. Unsere Tierhalter sind natürlich nicht allesamt kriminelle Tierquäler, die absichtlich ein tragendes Tier zum Schlachten geben. Doch auf dem Markt sind das Einzeltier und auch das Produkt Milch und Fleisch immer weniger wert.”

Anmerkung:

*Das ist nicht die Wahrheit!! Weiter unten ist der wahre Grund beschrieben..

Tierärzte fordern Schlachtverbot

Die Bundestierärztekammer und der Deutsche Tierschutzbund fordern unterdessen ein generelles Schlachtverbot für tragende Rinder, sofern die Mutterkuh nicht so krank ist, dass eine Notschlachtung notwendig sei. Sie schlagen eine verpflichtende Trächtigkeitsuntersuchung vor jeder Schlachtung vor, die ausschließen soll, dass die Kuh ein Kalb in sich trägt.

Quelle: ndr.de

*Den WAHREN Grund hat ein Kommentar enthüllt:

Die Gründe für die massenhafte Schlachtung trächtiger Rinder hat nur folgenden Grund. Betroffen sind hauptsächlich Tiere der schwarz-bunten Rasse. Diese sind eigentlich zur Milch-, weniger zur Fleischerzeugung gedacht. Überzählige weibliche Jungtiere werden noch besamt, weil trächtige Tiere hormonbedingt stark zunehmen.

Diese werden noch bis in das letzte Drittel der Trächtigkeit gemästet und dann zum Schlachten verkauft. Was da im Schlachthof abläuft, will sich niemand vorstellen. Zum Teil leben die ungeborenen Kälber noch, wenn den Kühen die Eingeweide entfernt werden. Sollte ein Kalb schon überlebensfähig sein, gibts auch keine Lösung, weil rechtlich alles was in einen Schlachthof hineinkommt diesen auf keinen Fall mehr lebend verlassen kann. (Vorschrift!)

Das Herausgerede des Bauernverbandes und ähnlicher Interessenvertreter von wegen Einzelfall ist bei der Zahl von 180.000 Fällen pro Jahr wohl hinfällig.

Hier geht es nur ums Geld.

Wer dieses perverse Treiben auch noch anschauen möchte, hier ein Video:

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