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Somalia: Gemeinsam gegen Genitalverstümmelung

"Du bist tapfer, du bist mutig und morgen wirst du eine Frau" — mit diesen Worten wurde die sechsjährige Hibo Wardere in der somalischen Hauptstadt Mogadischu in eine Hütte geführt,wo eine "Beschneiderin" ihr mit einem Rasiermesser die Genitalien entfernte. 

Hibo zählt zu den 200 Millionen Frauen und Mädchen in 30 Ländern der Welt, die Opfer weiblicher Genitalverstümmelung sind. Doch in Somalia, wo ganze 98 Prozent der Mädchen beschnitten werden, arbeitet die Frauenministerin gerade daran, die brutalen Eingriffe zu verbieten. Experten sind der Meinung, dass ein vollständiges Verbot in wenigen Wochen erzielt werden könnte, wenn die ganze Welt Nulltoleranz für weibliche Genitalverstümmelung in Somalia fordert. 

In Puntland, im Nordosten Somalias, wurde gerade ein vollständiges Verbot vorgeschlagen und andere fortschrittliche Gesetze aus der Region sind in der Vergangenheit bereits von der Zentralregierung übernommen worden. Wenn wir jetzt alle diesen mutigen Einsatz für Frauen loben, können wir die Initiativen der somalischen Politiker stärken und dazu beitragen, dass in der nächsten Parlamentssitzung ein Gesetz verabschiedet wird. Machen Sie jetzt mit und verbreiten Sie die Aktion.

Bild: Ivan Lieman/ Barcroft Media

 

Wenn Somalia jetzt ein vollständiges Verbot erlässt und riesige öffentliche Aufklärungskampagnen durchführt, könnte das Land der Welt in Bezug auf Nulltoleranz für weibliche Genitalverstümmelung den Weg weisen.

 

Petition unterschreiben: HIER

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